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Pressemeldungen

08/05/01

SSI SCHÄFER bündelt Automationskompetenzen für die TK-Branche in einer Business-Unit

Giebelstadt, April 2008 – Systemlieferant der Intralogistik startet Offensive für moderne Tiefkühl-Logistik. Das unternehmensinterne Branchen-Know-how ist jetzt in der neuen Business-Unit Tiefkühl konzentriert: Ein Ansprechpartner für automatisierte TK-Läger, der – je nach Bedarf auch inklusive Bau und IT – alles aus einer Hand bietet.


SSI SCHÄFER hat jetzt die Giebelstädter Kompetenzen für Automation in der Tiefkühllogistik in einer speziellen Business-Unit Tiefkühl gebündelt. Ziel des Lager- und Fördertechnikspezialisten ist es, der Branche einen Ansprechpartner für alle Bereiche des automatisierten Warehouse Managements und Warenumschlags zu bieten. Das Leistungsspektrum reicht von der Planung automatisierter Lager- und Kommissioniersysteme über das Retrofitting bis hin zur Erstellung schlüsselfertiger Anlagen. „Moderne Lagersysteme und optimierte Prozessabläufe können die vorhandenen Lagerkapazitäten deutlich erweitern“, urteilt Jörg Wurlitzer, Bereichsleiter Vertrieb Unit Load Solution und verantwortlich für die neue Business-Unit TK. „Zudem verbessern sie die Sicherheit und den Gesundheitsschutz für alle Kühlhausmitarbeiter.“

Allein in den vergangenen Jahren hat SSI SCHÄFER weltweit richtungsweisende Referenzanlagen realisiert. Die dafür erforderliche Systemkompetenz basiert auf einer langjährigen Erfahrung in zahlreichen Projekten als Generalunternehmer. Mit diesem Branchen-Know-how werden Systeme und Komponenten den Anforderungen der TK-Branche angepasst. Das entsprechende Produkt- und Leistungsspektrum ist so vielseitig wie die Artikel der Tiefkühlbranche. Dabei erfolgt eine Abwägung zwischen manuellem Handling oder Automation mit hohem Durchsatz bei weniger Personal. Zur Auswahl stehen einfache Lagersysteme, Kanalläger oder doppelttiefe Hochregale, die sich hervorragend automatisch bedienen lassen.

Die doppeltiefen Lösungskonzepte bieten durch ihren hohen nutzbaren Füllgrad von 98 Prozent ein Optimum: Benötigtes Lagervolumen kann sehr gut mit der zunehmenden Artikelvielfalt und der erforderlichen hohen Anlagenleistung kombiniert werden. Zudem gilt ein Höchstmaß an Flexibilität bei Kommissionierung und Konfektionierung. Und: Anforderungen effizienter Distributionslogistik werden bei Bedarf eingebunden. So entstehen zukunftsorientierte Lösungen für effiziente Tiefkühllogistik: verbesserte Energie- und Raumausnutzung, effiziente Kommissionierstrategien und erhöhte Produktivität.

Hintergrund: Die Tiefkühlbranche boomt. Rund zehn Millionen Kubikmeter Lagerfläche mit mehr als 2,5 Millionen Palettenstellplätzen umfasst das Gesamtvolumen der deutschen Kühllogistikunternehmen und Kühlhäuser (-18° C und kälter). Allein in den vergangenen vier Jahren sind die gewerblichen Kühlhauskapazitäten in Deutschland um mehr als 200.000 Palettenplätze gestiegen. In der Food-Logistik umfasst der Anteil der Tiefkühlkost mittlerweile zwischen 15 bis 20 Prozent. Doch logistisch hinken die TK-Läger der Marktentwicklung hinterher. Sie können mit den wachsenden Anforderungen von Industrie und Handel inzwischen oft kaum noch mithalten. Obwohl die Kapazitäten steigen, liegt der durchschnittliche Auslastungsgrad der Läger seit Jahren bei rund 75 Prozent. Das zeigt: Der Bedarf an Lagerflächen und effizienter Umschlagsproduktivität steigt. „Vielen Playern ist gar nicht bewusst, welches Optimierungs- und Rationalisierungspotenzial ihnen moderne Anlagenkonzeptionen bieten“, erklärt Wurlitzer. „Mit dem Know-how und den Systeme von SSI SCHÄFER kann die TK-Branche Durchsatz und Lagervolumen in Einklang bringen.“

Bei entsprechenden Anlagenkonzeptionen reflektiert die SSI Business-Unit TK zunächst den Wandel im Tiefkühlbereich. Denn unter modernen Umwelt-, Sicherheits- und Effizienzaspekten sind herkömmliche Altanlagen kaum noch geeignet. 12 Meter hohe Regalreihen mit einfachtiefen Lagerplätzen bieten zwar Flexibilität bei den Lagerprozessen, aber keine optimale Raum- und Energienutzung.

Stattdessen sorgen bereits Verschieberegale für mehr Lagerverdichtung und Energieeffizienz. Teilautomation – etwa mit fahrerlosen, lasergesteuerten Kommissionierstaplern – reduziert nicht nur Fehlerquoten und Personalkosten. Sie steigern auch die Sicherheit im TK-Lager.

Parallel dazu die Entwicklung der Warenflüsse und Lieferanforderungen: immer kleinere Losgrößen, steigende Artikelzahlen und der Druck, immer schneller und genauer zu kommissionieren. Innerhalb von 30 Minuten bei höchsten -5° C muss eine Kommissionierung im TK-Bereich abgeschlossen sein. Das fördert auch in diesem Marktsegment den Trend zu hohem Lagerumschlag – und damit zu vollautomatisierten Logistik-Konzepten. Nur auf diese Weise lassen sich Durchsatz und Flexibilität nachhaltig steigern. Dabei bringen bewährte Fördertechnik-Systeme die TK-Waren bis hin zur Verladung auf den richtigen Weg.

„Schnell schlägt langsam“, lautet die Formel der Konzentrationsprozesse. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss seine Anlagen modernisieren und ausbauen. „Geringe Lagerkosten einerseits, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Nachverfolgbarkeit andererseits – dies ist das Spannungsfeld der Marktanforderungen“, so Wurlitzer. „Die Business Unit TK kann Anwendern aus der Tiefkühlbranche moderne Optimierungsansätze aufzeigen. Gemeinsam mit den Kunden entwickeln wir dann die individuell beste Lösung.“



Kontakt für Kundenanfragen

SSI SCHÄFER Noell GmbH
I-Park Klingholz 18/19
D-97232 Klingholz
Tel: 09334/979-0
eMail: info@ssi-schaefer-noell.com


Presseinformation

SSI SCHÄFER
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Fritz-Schäfer-Straße 20
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