Megatrend Mobilität: Beweglichkeit und Achtsamkeit

Neben dem Transport von Menschen, Waren und Informationen umfasst Mobilität auch die wachsende mentale Flexibilität wie beispielsweise bei Karrierewahl, beim Wechsel von Lebensphasen und beim lebenslangen Lernen. Für viele Berufsfelder der Zukunft ist das lebenslange Lernen mit räumlicher und kognitiver Flexibilität eine Grundanforderung im Wettbewerb mit Maschinen und gut bezahlten Jobs.

Entwicklungen:

  • Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Mitarbeitern in einer globalisierten Welt beruht zu einem großen Teil auf Mobilität. Globalisierte Unternehmensstrukturen werden mehr und mehr fließend und schwarmähnlich.

  • Menschen erwarten Mobilität rund um die Uhr. So fährt die Wiener U-Bahn beispielsweise 24 Stunden am Tag. Mobilitätsbezogene Neuigkeiten und Geschäftsmodelle wie Car Sharing gewinnen an Tempo. Die Zahl der Car Sharing-Nutzer wird in Europa von 0,7 Millionen in 2011 auf 15 Millionen in 2020 steigen.

  • Mehr Mobilität führt auch zu mehr Umweltbelastung und verlangt nach der Entwicklung neuer, nachhaltiger Antriebstechnologien.

  • Das Verlangen nach Heimat, Stabilität, Ruhe und echter Nähe ist ein Gegentrend zu Mobilität. Da Koordination und Kommunikation sich drastisch intensivieren werden, da mehr und mehr Mitarbeiter von verschiedenen Standorten aus an gemeinsamen Projekten arbeiten, wird „Achtsamkeit“ eine stabilisierende Kraft werden.