Künstliche Intelligenz

Kolumne Künstliche Intelligenz

ZUKUNFTSFÄHIGE KOMBI: MENSCHLICHE KREATIVITÄT UND ANALYTISCHE KI

Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet uns sowohl im privaten als auch im industriellen Umfeld neue Möglichkeiten. Applikationen mit intelligenten Sprachassistenten oder Supercomputer für die Berechnung und Auswertung sonst unlösbarer  Aufgabenstellungen stellen inzwischen ein gewaltiges Potenzial und die Fähigkeit von KI, das menschliche Können beim Verarbeiten großer Datenmengen zu übertreffen, unter Beweis. Doch sind die Technologien bereits weit genug ausgereift, um den Menschen in seiner Fachexpertise zu ersetzen? Oder können Maschinen darüber hinaus gar innovative und kreative Denkkraft entwickeln?

Produktivitätsgewinn versus Kreativitätsmangel

KI-Systeme sind heutzutage in der Lage, große Daten- und Informationsmengen zu verarbeiten sowie durch den Einsatz von komplexen Algorithmen aus früheren und damit bekannten Entscheidungsmöglichkeiten auszuwählen. Somit werden Handlungsempfehlungen gegeben bzw. die Entscheidungsfindung unterstützt. Die Systeme führen also Tätigkeiten aus, die bisher als exklusive Domäne des Menschen angesehen wurden. Ein nicht wiederlegbarer Vorteil: sie arbeiten häufig genauer und mit gleichbleibender Verlässlichkeit. Die Folgen sind enorme Produktivitätsgewinne aber auch radikale Veränderungen in der Arbeitswelt im Entscheidungsspektrum.
Auch wenn Maschinen immer mehr intellektuelle Fähigkeiten erlangen, bleibt das Alleinstellungsmerkmal des innovativen und kreativen Denkens über die bekannten Lösungsansätze hinaus weiterhin den Menschen vorbehalten. Wie viele Experten einräumen, ist KI in der Frühphase ihrer Lebensentwicklung. Verglichen mit dem menschlichen Leben befand sich KI noch vor Kurzem in den Kinderschuhen und konnte erstmals einfache Unterscheidungen („Mama“, „Papa“) vornehmen (Stichwort: Bild oder Mustererkennung). Inzwischen sind Maschinen in der Lage, komplexere Aufgaben nach einer entsprechenden Unterweisung anhand von Trainingsdaten zu lösen. Der Mensch leitet die Systeme also an und „lehrt“ sie.

Bessere Performance im Lager

Selbstlernende Systeme übernehmen in der Logistik bereits Aufgaben im  Kundenservice (z. B. Bots), verwalten Logistikprozesse durch Optimierungsalgorithmen und ermöglichen zudem das frühzeitige Erkennen von Risiken in der Supply Chain anhand der ganzheitlichen Bewertung diverser Faktoren. Und es lässt sich berechtigterweise vorhersagen, dass KI in Zukunft intralogistische Prozesse auf ein neues, flexibleres Level heben wird. Durch Automation und umfangreiche Chancen der Digitalisierung wird die Produktivität auch im Lager deutlich gesteigert. KI-Technologien optimieren durch verlässlichere Forecasts und einen sich anpassenden Lager(be)stand auch die Kommissionierleistungen. Diese werden innerhalb des Lagers von den intelligenten Systemen positiv beeinflusst, indem KI-gesteuerte Roboter die Pickingzeiten verkürzen und die Verlässlichkeit erhöhen. Die Performance des gesamten Lagers wird also auf eine neue Ebene gehoben. Gleichzeitig erfordert die Integration von KI einen hohen Aufwand an Rechenleistung sowie an initialer Entwicklung und Programmierung, den viele Unternehmen (noch) nicht stemmen können. Das verlangt große Investitionen in Personal und Technik, wie auch eine Änderung des Betrachtungswinkels hinsichtlich der Projektdurchführung. Ob sich das im Einzelfall lohnt, gilt es zu prüfen. Für Klein- und Mittelständler bieten sich daher  vornehmlich externe Dienstleister an, um den Nutzen von KI (ähnlich des Einsatzes von Cloud) unter Berücksichtigung der eigenen personellen und finanziellen Kapazitäten zu ziehen.

Ganzheitlicher Ansatz für Erfolg mit KI

SSI SCHÄFER sieht – wie viele andere Unternehmen – KI als zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie sowie entscheidenden Faktor für das zukünftige Kerngeschäft und die sich abzeichnende neue Digitalisierungswelle an. Dabei setzt man vor allem auf eine holistische Herangehensweise. Nur durch die Kontrolle über alle Schnittstellen und Technologien verfügen selbstlernende Systeme über ausreichende Informationen zur Entscheidungsfindung. Ein Komplettanbieter wie SSI SCHÄFER bietet die Möglichkeit der horizontalen und vertikalen Integration aller Komponenten und Systemteile als Grundlage für die Umsetzung neuer, KI-basierter Technologien. Das Zusammenspiel aus Hardwarekomponenten mit den entsprechenden Softwaretools bietet die Basis, Maschinen im Warenfluss auch ebenenübergreifend voneinander lernen zu lassen und eine intelligente (lokale) Steuerung zu gewährleisten – ohne Qualitäts- und Performanceverlust. Trotz aller Technologie: Der individuelle Nutzen für den Kunden im Zuge eines optimalen, flexibleren und dynamischeren Lagerbetriebs entscheidet immer über den Erfolg des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz.

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Ansprechpartner

Jacqueline Fauland Head of Marketing IT Solutions Telefon: +43 3127 200 579 Email: jacqueline.fauland@ssi-schaefer.com
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