Erfolgsfaktor Kunststoffbehälter

Die Branche der Boxen-Produzenten verzeichnet im Durchschnitt jährliche Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent. Die Gründe dafür sind vielfältig: „Wachsender Automationsgrad in der Intralogistik, Transportketten- und -Kostenoptimierung sowie gestiegenes Umweltbewusstsein sind die wesentlichen Treiber für die hohe Marktakzeptanz und Nachfrage“, erklärt Josef Kendl, Senior Sales Manager Behälter und Regalsysteme bei SSI SCHÄFER, Wels.

Automatisierte Anlagen erzielen, im Vergleich zu Kartonagen und veralteten nicht konformen Behältern, mit passenden für industrielle Anwendungen entwickelte Kunststoffbehälter höhere Pick-Raten, eine bessere Verfügbarkeit sowie eine geringere Fehlerrate.

Diese Aussagen unterstreicht unter anderem eine Anfang 2018 vom Fraunhofer Institut für Bauphysik veröffentlichte Studie zum Carbon Footprint von Mehrweg-Kunststoffbehältern. Am Beispiel von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte weist sie für die genutzten Mehrweg-Kunststoffbehälter 60 % weniger Treibhausgas-Emissionen aus als Einwegtransportverpackungen aus Karton. Bereits ab dem sechsten Umlauf verursachen Mehrwegtransportsysteme danach geringere Treibhausgasemissionen je Umlauf.

„Mit den Boxen der FK-Serie lässt sich das Behältervolumen bei den Leergutrückführungen um rund 80 % reduzieren“, erläutert Josef Kendl. „Auch das unterstützt den Nachhaltigkeitsgedanken beim Einsatz von Mehrwegbehältern.“

Mehr als 2.000 verschiedene Typen, Ausführungen und Größen umfasst das Sortiment für Lager-, Kommissionier- und Transportkästen von SSI SCHÄFER. Das Angebot reicht von Sichtlager-, Stapeltransport- und Regalkästen über falt-/klappbare Boxen und Kästen im Euro-Maß bis hin zu nestbaren Lager- und Transportbehältern sowie Kästen und Behälter aus Stahlblech. „Für jede Anwendung und jeden Einsatzbereich die richtigen Behälter“, fasst Josef Kendl zusammen, der dm auch als Projektleiter betreut. „Alles aus recyclingfähigen Materialien.“