Geringere Treibhausgasemissionen

Tatsächlich weist eine Anfang 2018 vom Fraunhofer Institut für Bauphysik veröffentlichte Studie zum Carbon Footprint von Mehrweg-Kunststoffbehältern am Beispiel von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte aus, dass die genutzten Mehrweg-Kunststoffbehälter 60 % weniger Treibhausgas emittieren als Einwegtransportverpackungen aus Karton.

„Bereits ab dem 6. Umlauf verursachen die Mehrweg-Kleinladungsträger geringere Treibhausgasemissionen je Umlauf“, so Jorzik.

Mehr als 10.000 Auftragsbehälter verlassen pro Woche das Hema-Zentrallager. In den Filialen werden die gelieferten Waren einsortiert, die Boxen zusammengeklappt und bis zum geplanten Rücktransporttermin platzsparend zwischengelagert. Zurück im Zentrallager werden sie dann wieder entstapelt, aufgeklappt und als Quell-, Kommissionier- oder Transportbehälter erneut in den Mehrweg-Kreislauf eingespeist. Insgesamt hat SSI SCHÄFER über die Jahre rund 800.000 Kunststoffboxen an Hema geliefert – das entspricht gemessen am Rauminhalt von 45.600 m3 dem Volumen von fast 900 Standard-Swimmingpools. „Der Großteil davon ist nach wie vor im Umlauf“, erläutert van Leeuwen. „Der stete Bedarf ist dem Wachstum unseres Filial- und Logistiknetzes geschuldet. Die Behälter selbst sind bezüglich ihrer Qualität extrem langlebig und verzeichnen kaum Beschädigungen – man könnte sie fast als „unkaputtbar“ bezeichnen.“ Selbst nach zwanzigjähriger Nutzungsdauer liegt der Verschleiß an den Kunststoffbehältern bei Hema im Promillebereich.

Mit den gemeinsam von Hema und SSI SCHÄFER bei der Auswahl definierten Anforderungen an Qualität, Technik und Material der Mehrwegbehälter wurde eine flexible Lösung für Lager, Kommissionierung und Transport realisiert, die sich über knapp 20 Jahren hinweg bewährt hat.