WAREMA: Maximale Lagerdichte mit Verschieberegalen

Wie der Sonnenschutzspezialist mit einer teilautomatisierten Intralogistiklösung seine Logistikkapazitäten steigerte.

WAREMA steht für hochwertige Sonnenschutzlösungen

Im Bausektor zählt die Marke WAREMA zu den führenden Anbietern von hochklassiger Sonnenschutztechnik. Ungeachtet aller Konjunkturschwankungen befindet sich das Familienunternehmen auf stabilem Wachstumskurs. An seinem Stammsitz in Marktheidenfeld stieß WAREMA jedoch an Kapazitätsgrenzen. Daher entschied die Geschäftsführung 2018, ein neues Produktions- und Logistikzentrum im nahe gelegenen Wertheim zu errichten. Mitte 2021 folgte die Eröffnung. Der Standort dient jetzt als zentrales Distributionszentrum für den europäischen Markt.

Zu wenig Platz? Verschieberegalsysteme sind die Lösung!

Steigern Sie Ihre Lagerkapazität um bis zu 90 % mit mobilen Regalsystemen von SSI SCHÄFER.

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Wie wurde der Platz im Warenlager optimal genutzt?

WAREMA entschied sich, für die Konzeption des neuen Logistikzentrums mit SSI SCHÄFER zusammenzuarbeiten.  Der Intralogistikspezialist konnte durch seine langjährige Erfahrung beim Bau hochverdichteter Lagerlösungen punkten. 

Herzstück der Anlage sind sieben Schwerlast-Verschieberegale des Typs ESZ. „Verschieberegalanlagen lassen sich über ein Schienensystem horizontal versetzen und somit zu kompakten Blöcken verdichten. In der Folge braucht der Kunde nur noch eine einzige Arbeitsgasse, wodurch sich eine Platzersparnis von bis zu 45 Prozent ergibt“, erklärt Michael Wegner, Head of Sales Product & Equipment Central Europe bei SSI SCHÄFER. „Im Vergleich zu feststehenden Regalsystemen erhöht sich damit die Hallenkapazität um mehr als 90 Prozent!“

 

Durch Schmalganglager wurde die Kapazität erhöht

„In unserem Fall liegen die Werte sogar noch etwas höher“, ergänzt Ulrich Liebler, Projektleiter bei WAREMA, der das Design des Versandlagers in Wertheim mit entwickelte. „Was vor allem an der geringen Gassenbreite liegt, die wir gewählt haben. Mit 1,5 Metern setzen wir hier auf einen echten Schmalgang. Auf diese Weise gewinnen wir zusätzlichen Platz für die Regale, sodass sich die Lagerkapazität weiter erhöht.“

Um in einer Schmalgang-Umgebung sicher automatisieren zu können, muss setzt eine hohe Genauigkeit der Fahrbewegungen und minimale Toleranzen im Verfahrweg gewährleistet sein. Liebler setzte hierzu nicht zuletzt auch auf die Robustheit des Schienensystems und der Fahrwagen, mit denen SSI SCHÄFER seine Verschieberegale ausstattet.

Mit den Verschieberegalanlagen von SSI SCHÄFER haben wir eine leistungsstarke Lösung erhalten, die uns im Vergleich zu feststehenden Regalanlagen mehr als 45 Prozent Platzersparnis bringt.

Ulrich Liebler
Projektleiter bei WAREMA
Ulrich Liebler
Projektleiter bei WAREMA

Kragarmregale bieten die nötige Flexibilität

Um die unterschiedlichen Anforderungen an Gewicht, Größe, Volumen und Empfindlichkeit prozesssicher abzubilden, ist jede der sieben Verschieberegalanlagen spezifisch aufgebaut. Die Bandbreite der einzulagernden Güter reicht vom einfachen Postkuvert bis zu hochempfindlichen Packstücken mit einer Länge von bis zu sechs Metern und einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm.

Die erforderliche Flexibilität liefern Kragarmregale, die Ladungsträger von bis zu sechs Metern Breite aufnehmen. Auf diese Weise erhält der Versand genug Freiheitsgrade, um die Größe der Stellplätze an die aktuell zu bearbeitenden Lieferaufträge anzupassen. Das gesamte Versandlager bietet hierzu 20.000 Regalmeter.

 

Teilautomatisierte Lösung ermöglicht den Parallelbetrieb von FTS und manuellen Staplern

Vier der sieben Verschieberegale sind für den Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) ausgelegt. „Unter anderem galt es einen Weg dafür zu finden, Langgutpaletten bis zu einer Regalhöhe von 9 Metern ein- und auszulagern“, erinnert sich Ulrich Liebler. „In einem Schmalgang braucht man dazu einen maßgeschneiderten Ansatz. Daher haben wir uns für die Zusammenarbeit mit einem weiteren Automatisierungsspezialisten entschieden und dann gemeinsam mit SSI SCHÄFER eine tragfähige Systemlösung entwickelt.“

Derzeit sind zwei fahrerlose Transportsysteme im Einsatz. Zur Gesamtlösung gehören außerdem drei Stapler, die die nichtautomatisierten Verschieberegale bedienen. Sollten tatsächlich einmal beide FTS nicht einsatzfähig sein, können die Stapler die Prozesse im automatisierten Lagerbereich jederzeit übernehmen.

Durch die Verzahnung von automatisiertem und nichtautomatisiertem Handling kann WAREMA die maximale Verfügbarkeit des Versandlagers gewährleisten. Aktuell liegt der Durchsatz im automatisierten Bereich bei etwa 150 Lagerbewegungen pro Tag, in der manuellen Zone bei etwa 600.

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Wir helfen Ihnen gerne bei Fragen zu den Möglichkeiten von Verschieberegalen weiter.

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Automatische Gassenöffnung durch SAP

Zum Automatisierungskonzept gehört auch, dass die jeweils benötigte Fahrgasse systemseitig geöffnet wird. Hierzu wurde die SAP-Lösung von WAREMA an die Steuerung der Fahrwagen angebunden. Sobald ein neuer Transportauftrag übermittelt wird, prüft die Verschieberegalanlage, ob die benötigte Gasse bereits nutzbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Gasse geöffnet.

 

Kapazitätsplus steigert die Liefertreue

Der direkte Zugriff sorgt für die pünktliche Bereitstellung der Warensendungen. Im neuen Lager haben sich die Kennzahlen für Liefertreue noch einmal signifikant verbessert, berichtet Ulrich Liebler: „Mit den Verschieberegalanlagen von SSI SCHÄFER haben wir eine leistungsstarke Lösung erhalten, die uns im Vergleich zu feststehenden Regalanlagen mehr als 45 Prozent Platzersparnis bringt. Die Kombination aus Schwerlast-Verschieberegalen und flexibler Kragarmtechnik ermöglicht es uns, die ganze Bandbreite unseres Produktportfolios prozesssicher zu handhaben. Besonders wertvoll ist die hohe Verfügbarkeit durch den Parallelbetrieb von FTS und manuellen Staplern. So haben wir die Kapazität und Flexibilität gewonnen, um unser Lieferversprechen wirtschaftlich zu erfüllen und unseren Wachstumsweg erfolgreich fortzusetzen.“

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